„Unser Tun will reden, unser Wort arbeiten“
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (…) Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
Der Anfangs- und Endvers des 23. Psalms, ist der Segensspruch zur Grundsteinlegung und Hauspsalm. Er steht für die Hoffnung der hier lebenden und arbeitenden Menschen, sich auch im Alter im Hause Gottes sicher und geborgen zu wissen.
Das Pflegewohnhaus ist eine Einrichtung der Diakonie und Teil der sozialen Arbeit der evangelischen Kirchen. Der Glaube an Jesus Christus und praktizierte Nächstenliebe gehören in unserem Haus zusammen. Wir verstehen unser Handeln und Pflegen als Auftrag Gottes, sich Ihnen in Liebe zuzuwenden und Ihre Rechte zu stärken.
Gleichzeitig ist die Diakonie auch ein Ort der Gemeinschaft. Hier können Sie vieles von dem erleben und erfahren, was Christ sein ausmacht. Diese Angebote gelten für alle hier wohnenden und arbeitenden Menschen.
Im Pflegewohnhaus ist der Diakon Guido Merten Ihr Ansprechpartner und verantwortlich für alle Angebote des Diakonats im Pflegewohnhaus. Er ist als Seelsorger für Sie im Haus präsent.
Die Krankenhausseelsorgerin und Pfarrerin Regine Lünstroth begleitet und besucht Sie auf Wunsch ebenfalls. Sie ist besonders da, wenn Sie das Abendmahl empfangen, getauft werden oder die evangelische Beichte ablegen möchten.
Für die Begleitung der Katholiken arbeiten wir mit Seelsorgern des Dekanats Spandau zusammen und stellen für Sie gerne den Kontakt her.
Jeden Dienstag feiern wir mit Ihnen eine Hausandacht. Wir kommen zusammen, um in Gemeinschaft Gottes Wort zu hören, Lieder mit Gitarrenbegleitung zu singen, zu beten und um den Segen zu empfangen. Diese Andacht ist ökumenisch ausgerichtet und bietet Ihnen eine Möglichkeit, Ihrem religiösen Leben im Alltag einen Platz zu geben.
Wöchentliche Gottesdienste finden sonntags um 9.45 Uhr in der Kirche des Waldkrankenhauses statt. Sie werden als Wort- oder Abendmahlsgottesdienst gefeiert.
Einen monatlichen Gottesdienst, feiern wir im Andachtraum des Pflegewohnhauses. Jeden letzten Sonntag im Monat lädt Sie Pfarrer i.R. Brühe dazu herzlich ein.
Wenn der Weg des irdischen Lebens für Sie zu Ende geht, sind wir Ihnen in besonderer Weise nah. In der Hoffnung auf ein ewiges Leben bei Gott, spenden wir Ihnen Trost und Zuversicht. Auch Ihren Angehörigen gilt diese Zuwendung. Wir tun das mit eigenen Kräften und mit der Unterstützung ehrenamtlicher Mitarbeiter des Johannes-Hospizes e.V. des Johannesstifts.
Auf Wunsch, wenn Sie der Kirche angehören oder Christ sind, werden Sie von uns Mitarbeitern im Pflegewohnhaus mit einer religiösen Aussegnung im Zimmer verabschiedet. Hier sind alle Mitarbeitenden, Angehörigen und Mitbewohner eingeladen, Gottes tröstende Worte zu hören, zu beten und um den Segen zu empfangen.
Wir lassen Sie nicht alleine. Ein Kreis Ehrenamtlicher steht bereit, wenn ein Besuch gewünscht wird. Wir setzen uns zu Ihnen, hören zu, suchen das Gespräch, gehen in den Garten, fahren Spazieren, besorgen Liebgewordenes und helfen Ihnen Ihre Bedürfnisse mitzuteilen.
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10.04.2008